Damit Ihr Licht zuverlässig brennt und Geräte störungsfrei laufen, muss dieses Gleichgewicht jederzeit stimmen. Strom lässt sich nur begrenzt speichern. Deshalb entsteht der grösste Teil genau dann, wenn er gebraucht wird. Das ist vergleichbar mit einem Wasserhahn. Erst wenn Sie ihn öffnen, fliesst Wasser. Und zwar genau so viel, wie Sie benötigen.
Beim Strom ist das allerdings deutlich komplexer. Er muss in jeder Sekunde in der richtigen Menge erzeugt und über das Netz verteilt werden. Nur so bleibt das Stromnetz stabil und die Versorgung zuverlässig.
Produktion und Verbrauch im Takt
Jede Veränderung bei der Produktion oder beim Verbrauch zeigt sich sofort im Stromnetz. Ob alles im Gleichgewicht ist, erkennen wir an der Netzfrequenz. In Europa liegt sie bei 50 Hertz. Ist zu viel Strom im Netz, steigt die Frequenz. Ist zu wenig Strom im Netz, sinkt sie.
Schon kleine Abweichungen können das Netz belasten und im Extremfall zu Störungen führen. Darum wird die Netzfrequenz laufend überwacht und bei Bedarf die Strommenge sofort nachgeregelt.

