Fernwärmepreise steigen per 1. Januar 2026 moderat an

Die Energie Thun AG erhöht per 1. Januar 2026 die Fernwärmepreise leicht um 2.3%. Gründe dafür sind die Entwicklung des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) sowie die schrittweise Reduktion des seit 2023 gewährten temporären Rabatts auf den Arbeitspreis, der zur Abfederung der hohen Gaspreise in der Spitzenlast eingeführt wurde.
Logo der Energie Thun AG mit grünem Hintergrund.

Die Fernwärmepreise im Versorgungsgebiet der Energie Thun AG werden per Januar 2026 moderat angepasst. Grundlage dafür ist einerseits die LIK-Entwicklung des Jahres 2025, die sich mit einem Anstieg um 0.1% direkt auf die Preisgestaltung der Fernwärme auswirkt. Der LIK bildet die allgemeine Teuerung ab und stellt sicher, dass die Preisentwicklung die tatsächlichen Kosten, etwa für Energie, Unterhalt und Dienstleistungen, sachgerecht widerspiegelt.

Andererseits wird ein im Jahr 2023 eingeführter Rabatt auf den Arbeitspreis schrittweise abgebaut. Dieser Rabatt von ursprünglich 2.5 Rp./kWh wurde als temporäre Entlastungsmassnahme während der angespannten Energiemarktphase im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg eingeführt. Da sich die Energiemärkte seither stabilisiert haben, erfolgt nun die schrittweise Aufhebung:

  • bis 31. Dezember 2025: 0.75 Rp./kWh Rabatt auf den Arbeitspreis
  • ab 1. Januar 2026: Reduktion auf 0.4 Rp./kWh
  • ab 1. Januar 2027: vollständige Aufhebung des Rabatts

Damit kehrt die Energie Thun AG zur regulären Preisstruktur zurück.

Fernwärme bleibt eine verlässliche und klimafreundliche Lösung

Fernwärme steht weiterhin für eine nachhaltige und regionale Wärmelösung. Die Energie Thun AG investiert kontinuierlich in den Ausbau und die Optimierung ihrer Anlagen, um eine zuverlässige, wirtschaftliche und klimafreundliche Versorgung sicherzustellen.

Die ab dem 1. Januar 2026 gültigen Fernwärmepreise sind auf energiethun.ch/fernwaerme publiziert.

Miriam Basler
Leiterin Marketing und Vertrieb/CMO
miriam.basler@energiethun.ch 033 225 66 23
Blick auf das Kanderdelta mit seiner natürlichen Flusslandschaft