Ausbau Wärmeversorgung in Thun

Die Energie Thun AG treibt den Ausbau der umweltfreundlichen Wärmeversorgung weiter voran. Der Verwaltungsrat hat in seiner heutigen Sitzung die Bauarbeiten für «Fernwärme Thun II» freigegeben. Zudem wird für das Gebiet Schoren ein Vorprojekt für eine lokale Wärmeversorgung auf Basis von Grundwasser ausgearbeitet.
Logo der Energie Thun AG mit gelbem Hintergrund.

Die Energie Thun AG baut ihre Wärmeversorgung in Thun konsequent weiter aus. Nach der Erschliessung wichtiger Hauptleitungsstränge und laufenden Verdichtungsprojekten steht mit dem Erweiterungsprojekt «Fernwärme Thun II» der nächste grosse Ausbauschritt bevor. Gleichzeitig startet die Energie Thun AG das Vorprojekt für einen Wärmeverbund im Gebiet Schoren.

Bauarbeiten für «Fernwärme Thun II» freigegeben

Der Verwaltungsrat der Energie Thun AG hat den Ausbau der Fernwärme Thun II freigegeben. Die Bauarbeiten starten ab August 2026. Mit dem Projekt werden neue Gebiete für die Fernwärme erschlossen, insbesondere entlang der Mittleren Strasse, der Waisenhausstrasse, im Gebiet Bahnhof sowie an der Frutigenstrasse bis in die Bereiche Gwattstrasse und Schadau.

Teil des Ausbaus sind zudem ein Ringschluss zum bestehenden Fernwärmenetz sowie eine neue Druckerhöhungsstation bei der Thun Expo. Mit dem Ringschluss wird die Versorgungssicherheit im Fernwärmenetz zusätzlich gestärkt. Die Druckerhöhungsstation schafft die Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Fernwärmeversorgung in Thun.

Vorprojekt für Wärmeverbund Schoren

Die Machbarkeitsstudie für eine Wärmeversorgung im Gebiet Schoren wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Abklärungen zeigen gute hydrogeologische Bedingungen für die Nutzung von Grundwasser, das künftig als lokale und umweltfreundliche Energiequelle für die Wärmeversorgung eingesetzt werden soll.

Auf Basis der Machbarkeitsstudie wurde das Projekt optimiert und auf Gebiete mit hoher Wärmedichte fokussiert, um eine bessere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Als nächster Schritt arbeitet die Energie Thun AG bis Frühling 2027 ein Vorprojekt aus. Damit schafft sie die Grundlage für einen möglichen nächsten Umsetzungsschritt ausserhalb der bestehenden Fernwärmeerschliessung ab KVA.

Fernwärme als verlässliche und klimafreundliche Lösung

Fernwärme ersetzt fossile Heizungen und reduziert damit klimaschädliche CO₂-Emissionen. Im Endausbau sollen jährlich rund 16’000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Weitere Informationen zum Fernwärmeausbau sind unter energiethun.ch/fernwaerme verfügbar.

Bruno Guggisberg
Projektleiter Fernwärme
bruno.guggisberg@energiethun.ch 033 225 66 94
Blick auf das Kanderdelta mit seiner natürlichen Flusslandschaft