Von den Aarewerken aufs Elektroboot

Wie wird aus fliessendem Wasser Strom? Und was hat dieser Strom mit einem Elektroboot auf dem Thunersee zu tun? Genau das erlebten Jugendliche im Rahmen vom Thuner Ferienpass bei einem Angebot der Energie Thun: zuerst bei einer Besichtigung der Aarewerke Thun, danach beim Wakesurfen hinter einem elektrisch betriebenen Boot.
Jugendliche bei der Besichtigung der Aarewerke.

Im Rahmen des Ferienpasses Thun haben die Teilnehmenden einen besonderen Einblick in die Energieversorugng der Region erhalten. Der Tag startete bei den Aarewerken Thun. Dort  sahen die Jugendlichen, wie die Energie Thun die Kraft der Aare nutzt und daraus erneuerbaren Strom produziert. Danach ging es weiter zum Lachenhafen. Auf dem Thunersee wartete ein Elektroboot, das mit THUNPFUUS betrieben wird. So wurde Technik erlebbar: Die Energie aus dem Aarewerk bewegte wenig später ein Boot und erzeugte Wellen zum Surfen.

Energie erleben statt nur erklären

Strom ist im Alltag oft unsichtbar. Er kommt aus der Steckdose, lädt das Handy, beleuchtet Räume oder treibt Geräte an. Bei den Aarewerken wurde sichtbar, was dahintersteckt.

Die Jugendlichen erfuhren, wie Wasser gelenkt wird. Sie sahen, wie Turbinen in Bewegung kommen und wie daraus Strom entsteht. Auch die Verantwortung gegenüber der Natur war Thema.

Die Fischtreppe, die aktuell erneuert wird, hilft Fischen bei den Aarewerken. Sie können den Höhenunterschied überwinden und ihren Weg in der Aare fortsetzen. So bleiben wichtige Lebensräume miteinander verbunden.

Vom Kraftwerk ins Netz

Strom zu produzieren ist der erste Schritt. Danach muss er sicher zu den Menschen in der Region gelangen. Dafür braucht es Leitungen, Verteilanlagen und viel Fachwissen.

Vor Ort erhielten die Jugendlichen auch Einblick in die Arbeit der Netzelektriker:innen. Sie bauen, kontrollieren und unterhalten das Stromnetz der Energie Thun. Damit Strom zuverlässig in Wohnungen, Schulen, Betriebe und Werkstätten fliesst.

So wurde klar: Energieversorgung ist mehr als Stromproduktion. Es braucht Menschen, die Anlagen betreiben, Netze unterhalten und dafür sorgen, dass Energie dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Mit THUNPFUUS aufs Wasser

Nach der Besichtigung ging es aufs Elektroboot. Dort wurde der Zusammenhang des Tages greifbar. Im ersten Teil hatten die Jugendlichen gesehen, wie regionale erneuerbare Energie entsteht. Auf dem See erlebten sie, wie Strom ein Boot antreibt.

Das Elektroboot fährt mit THUNPFUUS. Dieses Stromprodukt steht für Energie aus Thuner Wasser- und Sonnenkraft. Damit passte es gut zum Tag: Regionale Energie wurde nicht nur erklärt, sondern direkt erlebt – auf dem Wasser, in Bewegung und mit viel Spass.

Ein Tag für die Energiezukunft der Region

Der Ferienpass-Anlass verband Natur, Technik, Berufswelt und Freizeit. Die Aarewerke zeigten, wie regionale Wasserkraft funktioniert. Im Zusammenhang mit den Netzelektriker:innen wurde sichtbar, was es braucht, damit Strom zuverlässig ankommt. Und das Elektroboot zeigte, wie erneuerbare Energie im Alltag genutzt werden kann.

Für die Jugendlichen wurde Energie an diesem Tag konkret: als Wasser in der Aare, als Technik im Kraftwerk, als Arbeit am Stromnetz und als Antrieb auf dem Thunersee.

So zeigte der Ferienpass-Anlass, was «Energie für da wo du bisch» bedeuten kann: Strom aus der Region, Wissen aus erster Hand und Wellen auf dem Thunersee.